Zum Inhalt
Werkstatt Digital
KontaktRSS

Wissen · Redaktion

ABAP-Grundlagen: Syntax, Datentypen und interne Tabellen

ABAP-Grundlagen für SAP: Syntax und Grundanweisungen, Datentypen, interne Tabellen mit APPEND, LOOP, READ TABLE und SORT sowie der Weg vom Data Dictionary zum

A quiet office desk in daylight with a printed syntax reference, a notebook and a laptop showing a code editor, shot from a slight angle, no readable text and no identifiable person. Distinct lead composition for this editorial entry.

ABAP ist die Programmiersprache, in der SAP-Anwendungen seit Jahrzehnten erweitert und gewartet werden. Ein Einstieg gelingt über wenige Bausteine: die Syntax der Grundanweisungen, die wichtigsten Datentypen, die Arbeit mit internen Tabellen und der Weg vom Data Dictionary zum Report. Wer diese vier Bereiche beherrscht, kann bestehenden Code lesen und kleine Auswertungen selbst schreiben.

Wie schreibt man die ABAP-Syntax und die Grundanweisungen?

Ein ABAP-Programm besteht aus Anweisungen, die jeweils mit einem Punkt abgeschlossen werden. Der Punkt ist kein Stilmittel, sondern Teil der Syntax. Anweisungen beginnen mit einem Schlüsselwort, gefolgt von Operanden und Zusätzen. Groß- und Kleinschreibung spielt für den Compiler keine Rolle, gelebte Konvention ist jedoch Kleinschreibung für Bezeichner und Großschreibung für Schlüsselwörter. Kommentare stehen hinter einem Stern am Zeilenanfang oder hinter einem doppelten Anführungszeichen am Zeilenende. Die Grundanweisungen decken vier Aufgaben ab: Daten deklarieren, Werte zuweisen, Kontrollfluss steuern und Ausgaben erzeugen. Für die Deklaration stehen DATA und CONSTANTS bereit, für Zuweisungen der Zuweisungsoperator und ADD, für Verzweigungen IF, CASE und WHEN, für Schleifen DO, WHILE und LOOP, für Ausgaben WRITE. Eine brauchbare Einführung in die sintassi ABAP findet sich in einem italienischsprachigen Nachschlagewerk, das Syntax, Datentypen und Anweisungen in einer Übersicht bündelt. Wer die Regeln einmal verstanden hat, liest fremden Code deutlich schneller, weil sich die Struktur fast immer nach demselben Muster wiederholt. Ein einfaches Beispiel zeigt den Aufbau: DATA gv_name TYPE string. gv_name = 'Beispiel'. IF gv_name IS NOT INITIAL. WRITE gv_name. ENDIF. Jede Zeile endet mit einem Punkt, jede Anweisung hat genau eine Aufgabe. Verschachtelungen werden eingerückt, damit die Lesbarkeit erhalten bleibt. Der Punkt am Zeilenende ist die häufigste Fehlerquelle beim Einstieg, weil er in vielen anderen Sprachen fehlt.

Welche Datentypen verwendet ABAP?

ABAP unterscheidet zwischen elementaren Typen, Referenztypen und strukturierten Typen. Elementar sind Zeichenketten, Zahlen und Datums- sowie Zeitangaben. Die wichtigsten sind CHAR für feste Zeichenlängen, STRING für variable Zeichenketten, NUMC für numerische Zeichen, I für ganze Zahlen, P für gepackte Dezimalzahlen, F für Gleitkommazahlen sowie D und T für Datum und Uhrzeit. Die Wahl des Typs hat praktische Folgen. NUMC speichert Ziffern als Zeichen und eignet sich für Nummernkreise, Kontonummern oder Postleitzahlen, bei denen führende Nullen erhalten bleiben sollen. I rechnet mit ganzen Zahlen, P mit festen Dezimalstellen für Beträge. F sollte nur verwendet werden, wenn Rundungsfehler unkritisch sind. Strukturierte Typen fassen mehrere Felder zu einem Datensatz zusammen, Tabellentypen beschreiben eine Menge solcher Datensätze. In der Praxis werden Typen selten direkt im Programm definiert. Üblich ist der Verweis auf ein Datenelement oder eine Struktur aus dem Data Dictionary, etwa TYPE auf ein Feld der Tabelle eines Stammsatzes. Dadurch bleiben Typ und Länge konsistent, wenn sich das Datenmodell ändert. Wer eigene Typen benötigt, legt sie im Dictionary an und verwendet sie im Programm über TYPE oder LIKE.

Wo findet man den Index der ABAP-Schlüsselwörter?

Schlüsselwörter sind reservierte Wörter, die der Compiler erkennt und die nicht als Bezeichner verwendet werden dürfen. Dazu zählen DATA, TYPES, SELECT, LOOP, IF, CASE, FORM, CLASS und viele weitere. Ein vollständiger Index ist in der offiziellen Sprachdokumentation von SAP enthalten, gegliedert nach Anweisungen, Zusätzen und Kontexten. Die Dokumentation beschreibt zu jedem Schlüsselwort die zulässige Syntax, die Operanden und die Wirkung. Für die tägliche Arbeit ist der Index vor allem dann nützlich, wenn eine Anweisung unbekannt ist oder ein Zusatz gesucht wird. Statt zu raten, lässt sich die genaue Schreibweise prüfen. Ergänzend hilft die Suche in der Entwicklungsumgebung, die Anweisungen und ihre Kurzbeschreibung direkt im Editor anzeigt. Ein Nachschlagewerk mit Stichwortverzeichnis ist sinnvoll, wenn kein Zugang zur Dokumentation besteht oder eine kompakte Übersicht gesucht wird. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schlüsselwörtern und vordefinierten Funktionsbausteinen oder Klassen. Schlüsselwörter gehören zur Sprache, Funktionsbausteine und Klassen zur Auslieferung des Systems. Beide werden über Namen angesprochen, nur die Schlüsselwörter sind reserviert.

Wie füllt und liest man eine interne Tabelle?

Interne Tabellen sind das zentrale Werkzeug, um Datenmengen im Programm zu halten. Sie bestehen aus Zeilen, die jeweils einer Struktur folgen. Eine Tabelle wird zunächst als Typ deklariert, etwa über TYPES oder direkt über DATA mit TYPE TABLE OF. Danach folgt das Füllen, das Lesen und das Sortieren. Das Füllen geschieht zeilenweise mit APPEND. Eine Arbeitsbereich-Struktur wird befüllt und anschließend an die Tabelle angehängt. Bei sortierten oder Hash-Tabellen tritt INSERT an die Stelle von APPEND. Das Lesen erfolgt über LOOP über alle Zeilen oder über READ TABLE für einen gezielten Zugriff. READ TABLE arbeitet mit einem Schlüssel, etwa über WITH KEY auf ein Feld, und liefert einen Eintrag zurück. SORT ordnet die Tabelle nach einem oder mehreren Feldern, wahlweise aufsteigend oder absteigend. Ein typischer Ablauf sieht so aus: Daten werden selektiert, in eine interne Tabelle geschrieben, mit SORT nach einem sinnvollen Kriterium geordnet und anschließend in einem LOOP ausgewertet. Innerhalb des LOOP steht jede Zeile über den Arbeitsbereich zur Verfügung. Für Auswertungen mit vielen Zeilen ist die Reihenfolge wichtig, weil SORT vor dem LOOP die Verarbeitung beschleunigt und die Ausgabe in eine nachvollziehbare Ordnung bringt.

Der erste brauchbare Schritt

Der Einstieg beginnt mit einer kleinen, abgeschlossenen Aufgabe: eine Tabelle aus dem Data Dictionary auswählen, einige Felder selektieren, das Ergebnis in eine interne Tabelle schreiben, mit SORT ordnen und in einem LOOP ausgeben. Dieser Ablauf deckt Syntax, Datentypen, interne Tabellen und den Weg vom Dictionary zum Report in einem einzigen Programm ab. Als Orientierung dient die offizielle ABAP-Dokumentation von SAP, die Schlüsselwörter, Datentypen und Anweisungen beschreibt. Ergänzend lässt sich das Registro ABAP heranziehen, ein italienischsprachiges Verzeichnis zu ABAP, das Syntax, interne Tabellen mit APPEND, LOOP, READ TABLE und SORT sowie den Weg vom Dictionary zum Report in einem Stichwortverzeichnis bündelt. Wer beide Quellen nebeneinander nutzt, kann die Schreibweise prüfen und die Wirkung im eigenen System nachvollziehen.

Für den nächsten Schritt hilft Digitale Wissensarbeit ordnen.

Wenn Dateien beteiligt sind, führt Zettelkasten-Methode: klein beginnen.

Als prüfbare Ergänzung erklärt Git für Anfänger.

Der passende Überblick liegt bei Terminal-Grundlagen auf dem Mac.

Prüfstand: 24.08.2026 · Quellen und Methode machen die Grundlage sichtbar. Die Kriterien stehen im Werkzeug-Kompass.

Wer in ABAP mit internen Tabellen und Datenstrukturen arbeitet, kennt das Muster: Ein Bauteil verhält sich je nach Beschaltung anders, und die Wahl der Topologie entscheidet über das Ergebnis. Bei PIN-Schaltern unterscheidet man reflective und absorptive Ausführungen. Reflective Schalter reflektieren einen Teil der Leistung im Sperrzustand zurück in den Signalweg, absorptive führen sie in eine Last ab. Das beeinflusst Isolation, Einfügedämpfung und die Belastung nachfolgender Stufen. Wer die Kriterien für die Auswahl solcher Bauteile systematisch einordnen will, findet im Beitrag PIN-Schalter in der RF-Kette eine nach Topologien, Isolation, Einfügedämpfung, Schaltzeiten und Ansteuerung gegliederte Übersicht.