Flug #UC027

Nostalgie und Velour

  • 10. April 2015
  • 1:01 h
  • 7 min

Ganz simple gesagt wurde heute unser Flieger vom Vintage verweht. Die Episode lässt sich wie folgt zusammenfassen: Drei alte Männer trauern ihrer vervideospielten Kindheit nach und reden dann über Zeichtricks.

Vorspann

Zu aller erst will die Redaktion euch auf unsere Passgierbefragung hinweisen. Wir wollen euer Feedback und damit 4 Minuten eurer Lebenszeit. Unser ewiger Dank ist euch sicher.

Zur Belohnung dürft ihr euch diese Episode auch auf YouTube anschauen.

Da wir im Intro darüber geredet haben, gibt es hier einen historischen Ausflug in den Tagesablauf von Kafka, Balzac und Konsorten:

Überbleibsel

Carousel Blog: Excluding folders on Carousel web

Endlich ist es da, das Feature welches Carousel für Patrick schon einmal nutzbarer machen würde. Allerdings funktioniert es vorerst nur in der Carousel Webapp. Dort klickt man auf ein Foto und kann dann sagen “diesen Ordner zeigst du mir nicht mehr an”. Sven bemerkt, dass es andersherum praktischer wäre: Die Ordner die man in Carousel haben möchte, händisch auswählen, der Rest bleibt verborgen. So ungefähr wünscht sich das auch der Rest der User im Dropbox Support Forum und in den Kommentaren. Egal. Die ersten Schritte sind getan und das Ding dreht sich wieder.

BitTorrent Sync Pro

Neben Patrick ist nun auch Andreas mit an Bord. Bei nutzen Sync, beide müssen sich erst einmal zurechtfinden. Eines der neuen Features ist “Sync All” – dieses haben Patrick und Andreas erst einmal gaaaanz vorsichtig mit einem Testordner ausprobiert.

Wer “Sync All” nicht aktiviert, bekommt Platzhalter in seinen Ordner auf der Festplatte und spart Platz. Per Doppelklick werden die echten Dateien dann runtergeladen und können bei Bedarf auch wieder gelöscht werden (dann erscheint auch der Platzhalter wieder).

Andreas ruft auch auf eine Feature-Request an das Sync Team zu schicken, denn er will lieber eine schnicke Dropbox-Like UI, wo er die Ordner per Checkbox ankreuzen an – “selective sync” halt.

Wieso eigentlich Fantastical?

Nach seiner Kutschenfahrt quer durch Berlin ist Sven aufgefallen, dass er Fantastical gar nicht mag. Für den Überblick bei einem randvollen Kalender ist das nicht seine App. Er nutzt das “natural language” Feature kaum, welches Sätze analysiert und in Termine umwandelt.

Week Calendar ist nach wie vor Andreas sein Favorit und Patrick ist mit Fantastical nach wie vor sehr zufrieden. Bei der Mac-Version findet er gut, dass man zwischen Kalender-Sets umschalten kann (z.B. nur Arbeit- oder Familienkalender anzeigen) oder auch das Fantastical automatisch erkennen kann, wo ihr seid und euch auf der Arbeit auch nur die dort wichtigen Termine anzeigt.

Eine Ehrenerwähnung bekommt miCal… aber auch nur von Andreas. Der Rest enthält sich und hält sich die Augen zu.

Kurzresümee: 5 Monate 15 Tage mit dem iPhone 6 Plus

Das iPhone 6 Plus zu kaufen anstatt dem kleineren Ebenbild war für Patrick von Anfang an eine “Risikoinvestition”. Er wusste nicht, ob er damit als Einhand-Mobilfunktelefon-Bediener glücklich wird. Seinerzeit war der Anreiz für ihn sein kaputtes Handgelenk zu schonen, das das Große mit zwei Händen bedient werden will. Im Zweifelsfalle hätte er das Plus wieder verkauft nach 2 Jahren und sich ein reguläres iPhone geholt.

Wie dem auch sei, den Angstschweiß kann er sich nun wegwischen, denn das 6 Plus rockt – lesen und schreiben ist eine wahre Freude. Zudem kann man es mehr oder minder einhändig bedienen, wenn mal Not am Manne ist.

Auch Sven beichtet nun, dass er doch lieber auf die Weisheit der Jugend sich verlassen hätte sollen und mutmaßt, dass er mit einem großen Handtelefon besser gefahren wäre. Der gute wird bei nächster Gelegenheit upgraden und das normale Telefon samt aller Übercast-Folgen dann hier im Podcast verlosen (…vielleicht).

Das Stichwort “Konsolidierung” fällt auch. Die iPad’s fristen bei unserer Crew eher eine Randexistenz die in Richtung unnötiges Luxusgut geht.

Überschallneuigkeiten

CloudApp macht nur noch 10 kostenlose Drops pro Monat

Am 2. April ist die neue Regelung in Kraft getreten. Es gibt von nun an nur noch 10 Drops pro Monat, was ganz schön stark einschränkend ist für die kostenlose Version.

Anbei noch drei weniger bekannte Alternativen von Patrick. Allesamt haben ein paar ganz spezielle Features und vielleicht ist ja was für euch dabei:

Computer- und Videospiele Nostalgie

uc027-museum.jpg @smplctyblss’s Instagram

Seniorictybliss war ja mit Kind und Kegel in Berlin. Im hiesigen Computerspielemuseum hat ihn dann sein Sohn nur mitleidig den Kopf schüttelnd angeschaut, als Papa vor dem C64 Space Invaders gezockt hat und mit dem Amiga 500 einen kurzen Zeitsprung zurück in die eigene Kindheit gemacht hat. Tja, Pong sorgt wohl heutzutage bei der jungen Generation eher für Augenrollen als für einen erhöhten Puls.

Der zeitlerische Erstkontakt fand wahrscheinlich durch einen Atari 2600 statt. Dieser stand bei der Verwandtschaft und bei Welkers im Wohnzimmer. Die beiden 1981er, Patrick und Andreas, sind sich aber nicht sicher, ob es nun genau das Modell war.

uc027-atari.jpg Georges Seguin (Wikipedia). Atari 2600 with JR. Pac-Man cartridge. Festival du jeu vidéo 2008 (video game festival) (Paris, France).

Der historische Verlauf bei Patrick ist Atari 2600, Atari ST (keine Ahnung welchen – aber es war wohl eine Version mit integriertem Disketteneinschub), bis dann der erste 286er PC kam. Zurück zu den Konsolen kam er durch den Nintendo Gameboy und direkt danach auch zum NES. Seitdem war jede stationäre Nintendokonsole bei ihm im Haushalt und er bereut diese dann auch jedes Mal wieder verkauft zu haben.

Als Patrick von einem Schiffchen-Spiel schwärmt, welches er damals gespielt hat und wo er alle Jahre wieder nach dem Titel sucht, haut Sven auf einmal den Namen Ports of Call in den Raum… und Patrick ist so happy, dass er während der Sendung noch die iOS Version kauft (und kurz danach ein virtuelles Windows installiert, um auf der offiziellen Webseite die Classic Version zu kaufen).

Weniger optimistisch sind wir, dass Andreas sein Autorennspiel findet, bei welchem man schießen und die Karre aufrüsten kann. Das wiederum bringt Patrick aber auf Stunts, wo man sich in feinster 3D-Grafik eigene verrückte Rennstrecken bauen kann (und welches mit einem Emulator auch super auf dem Mac läuft). Tipps für Andreas bitte an feedback AT derubercast DOT com.

Boulderdash ist jedenfalls bei Sven der Nostalgieauslöser…

uc027-boulderdash.jpg

… aber der richtige Kracher im Computerspielmuseum war ein Textadventure – hier natürlich auch bitte den verzweifelnden Blick von Svens Sohn visualisieren.

Sven: “go south” Computer: “You reached a deserted Saloon.” Sven: “Open door” Computer: “The place isn’t as empty as it seems. Two guys wearing a pilot uniform look stare at you.” Sohn: “Was ist das Papa? Egal, lass’ mal weiter gehen!”

Hier auch ein Link zu A Dark Room auf iOS für alle die ein wenig Textadventure Luft schnuppern wollen.

uc027-lemmings.gif Bild via Animated Screenshots

Zur Sprache kommt bei diesem Thema natürlich auch, dass Patrick ein Tekken 2 Meister (mit Urkunde) ist. Damals lernte er im Videospiel-Shop in [Weilburg an der Lahn] seine Gegner das fürchten und gewann so eine PlayStation 2. Seine Liebe zu Beat ’em ups entdeckte er jedoch mit Street Figter II in den spanischen Spielhöllen. Das war auch das Spiel, welches er auf eine einsame Insel mitsamt seinem SNES mitgenommen hätte. Auch Andreas hat eine ähnliche Vergangenheit und zudem noch den selben SFII-Favoriten: Angefangen hat er mit Guile, dann ist er bei Ken hängengeblieben. Hochgelobt von ihm auch die Balance den Spiels, welche es erlaubt hat das auch alte Hasen gegen Neueinsteiger spielen können.

uc027-sf2.jpg

Zurück zum Thema Suchanfragen. Sven sucht einen Weg online alte LucasArts Adventures zu zocken. Auf Patrick hören will er nicht, das heißt ScummVM kommt ihm nicht ins Haus… alles zu kompliziert. Der Fechner will nur den Browser aufmachen und dort dann das Gummihuhn mit dem Karabinerhaken benutzen. Die Redaktion verweist hier ganz offiziell auf ScummVM Online… wobei der Mac noch nicht unterstützt wird – tja… Emulation ist nicht einfach.

Bleiben wir bei Sven. Wo denkt ihr, dass er eigentlich Hausherr, Overlord und Profi war? Ganz klar: California Games… und zwar bei Hacky Sack. Hier seine alte Highscore die es zu schlagen gilt:

Patrick hatte da wie im echten Leben eher die Liebe zum Schnee. Winter Games - Hot Dog. Nuff’ said.

Als Abschluss zu unserer kleiner Zockerepisode gibt es noch A Night with the Lady aus dem Spiel “Defender of the Crown”. Leider nur die Amiga Version, wo der Sound einfach nicht so pralle war wie auf Patrick’s PC Variante.

TV Serien Klassiker und Favoriten

Weg von einer Freizeitbeschäftigung hin zur nächsten. Alles schön seichte Kost für die Hitparade beim Übercast heute.

Hier mal Patricks 10 Lieblingsserien Monolog in kurz:

Andreas zieht nach und prästiert seine 10 Favoriten:

Sven trifft das ganze etwas Thema etwas unvorbereitet und er lässt sich hinreißen zu einem Vorblick:

Ob da noch die Nostalgie aus dem Videospielmuseum mitschwenkt oder ob Sven diese Serien heute tatsächlich noch in seinem VHS Videorekorder/-player abspielt werden wir wohl in einem der nächsten Flüge erfahren.

Unsere Picks

Nachtrag: Da jeder so begeistert von Andreas seinem Pick war. Hier noch ein Bartkorrektur => Patrick hat wieder gelogen… der Braun Cruzer war sein Vorgänger. Nachdem die Ersatzteile dank der schäbigen Verarbeitung zu teuer wurde, ist er bei dem Remington gelandet. #stiftenkopf

uc027-maennerfreuden.jpg

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