Flug #UC114

Typeface.app und Photos.app

  • 3. August 2018
  • 0:00 h
  • about 3 minutes min

Es ist ein heißer Abend mit zwei heißen Typen in einem zurzeit überdurchschnittlich heißen Land. Überall tummeln sich Sonnenstrahlen. Ein kaminähnliches Gefühl breitet sich selbst im Keller aus. Nur zwei Überpiloten haben sich dazu entschlossen den widrigen Bedingungen zu trotzen und entgegen aller Vernunft einen wohl geplanten Schachzug im Podcast-Spiel zu vollführen. Doch schon während des ersten Manövers stottert ein Rotor…. Wird das noch gut ausgehen? Hört selbst.

Überbleibsel

Typeface Mini-Review

Andreas seine Fontbase Kritik (= die App aktiviert Fonts nur, wenn sie aktiv läuft) war Patrick ja von Anfang an bewusst. Auch er fand diese Herangehensweise ungewöhnlich und zeitweilig sogar richtig cool. Er ist dann aber wieder zur Besinnung gekommen und hat sich nach einem gescheiten Font Manager umgeschaut.

Prämisse war:

  • Nie wieder das “quasi Abo” für $99 was FontExplorer X mit sich bringt (gleiches gilt für das $120 Suitcase Fusion).
  • Gutes, simples Font-Management.
  • Support für das automatische Aktualisierung von Ordnern auf der Festplatte (“Hot Folders”).

Kein muss war Auto-Aktivierung, denn es gibt so viele unterschiedliche (Nicht-Adobe) Programme, da klappt das eh nicht bei allen.

Die Wahl war schnell gemacht, da die Trello-Karte mit möglichen Alternativen immer noch zur Hand war. Am Ende ist es dann Typeface App geworden. Alleine das Icon rechtfertigt schon fast einen Einkauf, denn das ist mal richtig hübsch. Der Rest stimmt auch, hier stichwortartig Particks Highlights:

  • Sinnvolle Shortcuts und wichtige im Fokus uc114-typeface-view.png View Menu von Typeface

  • Smarte Nutzung von Hasttags zum Organisierung der Sammlung uc114-typeface-tags.png Rechts oben werden durch die 2 Tags nur die gerade aktiven Fonts angezeigt, ausgenommen der Systemfonts.

  • Sehr smarte Tricks uc114-typeface-umschalten.gif Schnell die Ansicht wechsel per Option-Klick.

  • Noch mehr smarte Tricks

    • Cool ist, dass man sich Fonts ausblenden lassen kann (per “missing glyphs” Option), die z.B. keine Umlaute haben.
    • Font Vergleiche, Ligaturen und Metriken sind sauber umgesetzt.
    • Löscht man aus Ordnern auf der Festplatte Fonts, merkt sich Typeface die vergebenen Tags. Fügt ihr die Fonts irgendwann später wieder hinzu, habt ihr die Arbeit nicht umsonst gemacht. Oder: Ihr exportiert einfach regelmäßig eure Tags und Einstellungen.

Typeface hat Patrick überrascht, da es einiges Anders macht. Dieses “Anders” fühlt sich größenteils richtig an (und wenn nicht kann es angepasst werden, wie z.B. der Auswahlmodus).

Am besten man liest sich kurz die sechs Artikel auf der Supportseite durch, denn das klärt alle offenen Fragen… wobei der Support auch geduldig und zügig antworten, wenn man was überlesen hat oder lesefaul ist.

Typeface kostet nur $20, ist also äußerst erschwingliche Liebhabersoftware.

Der berühmte “Room for Improvement”:

  • Typeface ist eine reine Maususer-App
  • Die Shortcuts lassen sich nach dem Bestätigen nicht mehr editieren, um z.B. die Auswahl umzukehren von #typeface/system (= Systemfonts anzeigen) in #!typeface/system (keine Systemfonts anzeigen).
  • Die Shortcuts können nicht zu Bundlen zusammengefasst werden, z.B. hätte ich gerne, dass mir per Klick nur die aktiven Fonts ohne Systemfonts angezeigt werden: #!typeface/system #typeface/active… leider kann man so ein Paar nicht als Tag abspeichern.
  • brew cask Nutzer müssen aufpassen wie sie ihre Fonts organisieren.

Alles in Allem ist Patrick sehr zufrieden und jedes Mal macht sich bei ihm Freude breit, wenn die App aufgeht.

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